Freitag, 19. Oktober 2012

Gut ein Jahr nahmen die organisatorischen Arbeiten in Anspruch. Das Besondere bei der Konzipierung war, dass zwei Kantone und zwei Ortschaften involviert waren (und natürlich immer noch sind). Auf Solothurner Boden erklärte Regierungsrat Walter Straumann,
warum sein Kanton sich für die Verlängerung einsetzte: Einerseits für die Erschliessung von rund 1'000 Arbeitsplätzen in der Industrie, andererseits um bessere Verbindungen aus dem Raum Thal nach Solothurn zu schaffen. Markus Flury, der Gemeindepräsident von Oensingen, sieht einen Trumpf in der direkteren Verbindung zur Kantonshauptstadt: am Baseltor aussteigen – und schon ist man mittendrin in der Ambassadorenstadt.

Die Fahrt im geschmückten Eröffnungszug war kurz: Knapp 5 Minuten dauerte die Extrafahrt mit Behörden- und Medienvertreter. Dennoch bekamen die Gäste einen Eindruck dieses Meilensteins in der Entwicklung der asm.

Im Festzelt beim Bahnhof Niederbipp wies Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer auf die Sicht des Kantons Bern hin, insbesondere auf die Wirtschaftsförderung auf der Jurasüdfussachse und natürlich auf das kantonsübergreifend realisierte Projekt mit Solothurn.  VR-Präsident Robert Sutter und Direktor Fredy Miller unterstrichen die Bedeutung der neuen, direkten Reisewege für unsere Fahrgäste an die Arbeitsorte Niederbipp Industrie und Oensingen. Im Unterhaltungsteil gab die älteste Solothurner Schnitzelbankgruppe «Ambassadore Bäse» treffende Verse übers Bipperlisi zum Besten und Nicole Berchtold moderierte auf charmante und kompetente Art durch den Anlass. Zu Gast im Festzelt waren auch die involvierten Mitarbeitenden der Firmen, welche massgeblich zur Realisation der Neubaustrecke beigetragen haben. Sie kamen nicht nur, um den Berner Teller und ein Haslibier zu geniessen, sondern auch, um die Anerkennung durch den Rapper Knackeboul «abzuholen». Fette Reime in höchstem Tempo, mitreissende Beats, Humor und Wortspiele – dies sind die Markenzeichen des wohl begnadetsten Freestyle-Rappers der Schweiz. Speziell für unsere jüngeren Fahrgäste gaben wir die Bühne frei am Freitagabend für den Lokalmatadoren aus dem Oberaargau.

Impressionen vom Freitag.

Samstag, 20. Oktober 2012

Die Idee eines Begegnungsfestes mit Showacts und Künstlern aus der Region, konnte überzeugend umgesetzt werden. Mit einer Ausnahme natürlich: Der «Hausmann» Bänz Friedli kommuniziert zwar in der gleichen Sprache wie der Grossteil der Festbesucher, wohnt jedoch in Zürich. Seine Pendler-Geschichten und sein Programm «Wenn die mich nicht hätten» fanden aufmerksame Zuhörer. Rege besucht wurde auch der Loksimulator. Sich einen Bubentraum zu erfüllen und selber mal als Lokführer zu agieren und im Führerstand die Strecke Langenthal-Niederbipp zu fahren, war für viele ein spezielles Erlebnis. Adrian und Bruno, beide Ausbildungslokführer bei der asm, vermittelten dazu viele interessante Details.

Der Mini-Vergnügungspark auf dem Festgelände war Anziehungspunkt für die Kleinen und Kleinsten. So waren die Fahrten mit der originellen Gartenbahn heiss begehrt und Clown Manu hatte im sprichwörtlichen Sinn alle Hände voll zu tun, um alle Wünsche nach Ballonfiguren zu erfüllen. Farbe ins Spiel brachte Clown Minu mit ihren wunderbaren Kreationen – die geschminkten Kindergesichter, waren unweigerlich die schönsten Blickfängen auf dem Festgelände. Und die wahren Eisenbahnfreaks liessen sich den Ausflug mit dem Dampfzug nach Balsthal nicht entgehen.

Und dann war da noch Beat, der Erlebnisexperte von Erlebnis Schweiz. Und wer bei ihm einen Zwischenhalt einschaltete, der weiss jetzt was ein heilender Wanderweg ist und was hinter der Schnitzeljagd am Bielersee steckt.

Impressionen vom Samstag.

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