Albert Anker - schöne Welt
Im Jahr 2010 wird der 100. Todestag von Albert Anker (1.4.1831–16.7.1910) feierlich begangen. Das Kunstmuseum Bern veranstaltet eine grosse repräsentative Ausstellung über das vielfältige Werk dieses zentralen Schweizer Künstlers.
Anreise
- 20% Ermässigung auf die Hin- und Rückfahrt nach Bern und den Eintritt
- Mit GA: ermässigter Eintritt (CHF 12.80) - Karte am Abgangsbahnhof lösen
- Für Kinder bis 16 Jahre ist das ganze Angebot gratis
- Studenten, AHV, IV: Billett mit CHF 3.20 Ermässigung am Abgangsbahnhof lösen
Albert Anker. Schöne Welt
Zu sehen sind Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Fayencen. Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Anker-Schau, die das Kunstmuseum Bern 2007–2008 für vier japanische Museen veranstaltet hat und die dort auf überaus grosses Echo gestossen ist. Die Ausstellung wird einige der typischen Anker-Themen aufgreifen.
Anker und sein Dorf
Ins, ein Ort im Seeland, der im 19. Jahrhundert grosse Entwicklungen durchmachte, war Albert Ankers Heimatdorf. Zeitlebens hat er aktiv am Dorfleben teilgenommen. Häufig dokumentierte er unspektakuläre Momente des unbeschwerten Zusammenlebens unterschiedlicher Generationen in der Dorfgemeinschaft.
Schule, Bildung und spielerisches Lernen
Anker war mit dem Bildungswesen vertraut und viele Jahre lang Sekretär der Schulkommission von Ins. Als Maler war er Zeuge der sozialen Veränderungen seiner Zeit. Seine Gemälde widerspiegeln die Entwicklung des Schul- und Bildungswesens der Schweiz und vermitteln ein damals neues Verständnis von Kindererziehung, Bildung und spielerischem Lernen.
Bildnisse
Anker hat Bildnisse der Leute, die ihn in seinem ländlichen Alltag umgaben, ohne konkreten Anlass geschaffen. Innerhalb der europäischen Kunst des 19. Jahrhunderts stehen vor allem Ankers Kinderdarstellungen einzigartig da: Er erfasste das Kind als kleine Persönlichkeit, unabhängig von der Rolle innerhalb seiner sozialen Schicht, Alter und Geschlecht. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern ist zweifellos einer der Höhepunkte im Jahr der Feierlichkeiten um den 100. Todestag von Albert Anker. Sie wird ergänzt mit Videoarbeiten von Chantal Michel.










